Freitag, 10. Oktober 2008

Berichterstattung

Also.. dann komm ich mal zu meinem Bericht der letzten Tage.

Wer keinen Bock hat, sich das Ganze durchzulesen, scrollt bitte runter zum Bild und schaut sich meinen Stundenplan an und liest den Text darunter, v.a. den letzten Absatz, beginnend mit "Ach ja:"

Montag:

In Leipzig angekommen und die Stadt für merkwürdig befunden. Das finde ich mittlerweile immer noch. Leipzig ist merkwürdig. Die Menschen sind merkwürdig. Und von der Straßenordnung und so fang ich gar nicht erst an zu reden... da gehen doch glatt 50 Menschen bei ROT über eine vielbefahrene Straße... einzelne Menschen bin ich ja gewohnt. Aber so viele auf einmal?? Und wie die Auto fahren... und Fahrrad fahren.. ich glaub, die haben da gar keine Regeln! oO

Das Gästehaus war angenehm. Ich hatte ein Doppelzimmer für mich <3 Eigentlich war es eine Zweizimmer-Einheit, die sich ein Bad geteilt hat. Aber irgendwie ist der Typ vom anderen Zimmer nie aufgekreuzt, sodass ich auch das Bad ganz für mich allein hatte. Herrlich.
Das Bett war zwar unbequem, aber ich hatte ja zwei Deckehn, zwei Kuscheldecken und vier Kissen zur Verfügung :D Und einen wirklich groooßen Schreibtisch. Genial. Das Frühstück war sehr lecker. Mjam. Brötchen und Toast und Schwarzbrot und O-Saft, Tee, Kaffee, allerhand Leckereien als Aufstrich, Cornflakes... Ja, damit ließ es sich gut leben.

An diesem Tag war die 1. Veranstaltung, die zwar ganz interessant war und auch die ersten Fragen geklärt hat und mir vor allem das Gefühl vermittelt hat: OMG, bitte bitte lass hier niemals eine meiner Vorlesungen sein. Die Sitzreihen waren so eng beieinander, dass sogar das Mädel, das ich da kennen gelernt hatte, die sicher keine 1,60m war, Platzprobleme mit ihren Beinen bekommen hat...

Anschließend gings zur ersten WG-Besichtigung der allerdings dubiosen Art... anstatt einer WG, die einen neuen Mitbewohner sucht, stand auf einmal ein Makler vor mir, mit anderen, mit denen man eben eine neue WG in einer noch-nicht-mal-fertigen Wohnung gründen hätte können. Nachdem ich den Mietvertrag nach etlichen Stunden in der Hand hatte, in dem dann so Dinge standen, wie: Der Mieter und der Vermieter verzichten 24 Monate auf ein Kündigungsrecht. Bitte wie? Nach einem kurzen Anruf bei meiner Mum, der ich mitteilte, das mir das hier alles sehr merkwürdig vorkam, meinte sie auch, dass ich die Wohnung besser nicht nehmen sollte...

Fazit des Tages: Ich habe Füße.

Dienstag:

Gleich 3 Veranstaltungen an diesem Tag in meinem Institut. Einmal die allgemeine Einführung und dann die Vorstellung der klassischen Arch. und der Ur/Frühgesch. Hab dabei eine meiner Kommilitonen kennengelernt - Vicky - mit der ich die meisten der Kurse zusammen belege und das nicht nur dieses, sondern auch die kommenden Semester. Wir haben ähnliche Interessen, ähnliche Fehler und Probleme und daher können wir uns sicher gut helfen. =)

Ansonsten war der Tag ein einziges Hin und Hergerenne. Habe nämlich noch mein Zeugnis abgegeben und mich beim Studentenwohnheim beworben. Da hatte ich ja das unglaubliche Glück, ein Zimmer zu bekommen, das erst am Vortag frei geworden war und bisher nicht vermietet wurde, weil die anderen ihre Unterlagen immer noch nicht nachgereicht hatten. So wurde es dann meins. Juche =) Gilt nur für 1 Semester, aber vllt komm ich anschließend ja in einem anderen Wohnheim unter. Meine Mitbewohnerinnen sollen wohl französischer, russischer und asiatischer Herkunft sein. Darauf freu ich mich schon! Ansonsten ist das Zimmer möbliert und ich muss nur noch einziehen.

Fazit des Tages: Ich habe Körper. Aua!!

Mittwoch:

An diesem Tag gabs nur die Einschreibung in die Module. Wobei "nur" ja echt untertrieben ist.. da durchzusehen ist echt ein Kunststück für sich.. Vicky und ich haben uns für jeweils 1 Basismodul, 1 Schwerpunktmodul, 1 Wahlmodul und 1 Schlüsselqualifikation eingetragen. Man soll zwar nur 3 Module ca. im Semester machen, aber es wurde deutlich gesagt, dass man das Pech haben kann, im Wahl- oder SQ-Modul nicht angenommen zu werden, obwohl man bei derWahl sogar 4 Wünsche eingetragen hat. Das BA-System hat also noch viel zu viele Fehler und Macken!

Den Rest des Tages habe ich lesend oder am Laptop-Spielend in meinem Zimmer verbracht und hab dem Allee-Center einen Besuch abgestattet. Da so schön die Sonne schien, musste ich da einfach hinlaufen und ein wenig bummeln. =)

Fazit des Tages: Endlich ein wenig Ruhe!

Donnerstag:

An diesem Tag war die Modul-Bestätigung. Zunächst haben wir das Basis-Modul bestägtigt. Beim SQ wussten wir, das wir angenommen waren. Und bei Wahl haben wir das auch erfahren. Jetzt hieß es also zu entscheiden: nehmen wir alle vier oder lassen wir das Schwerpunktmodul weg?? Ist es zu viel oder können wir es packen?? Wir überlegten sicher 3 Stunden lang, was denn nun besser wäre. Im Endeffekt haben wir es bei den 3en belassen: Wahl, Basis und SQ.

Wir müssen eine bestimmte Anzahl von Modulen belegen innerhalb der BA-Zeit. Und das ist ziemlich knifflig alles... aber wir haben einen guten Plan, mit dem es klappen müsste, wenn eben alles klappt. Lach. Am schwierigsten sind eben die Wahlmodule, von denen man 6 braucht, und die Sprachen. Altgrieschich, Latein und eine neue Sprache zusätzlich zu Englisch und ner zweiten Sprache (bei mir Französisch), die man schon kann, muss man also noch lernen... und mein Englisch ist nicht das Beste trotz Prüfung. Gerade weil Fachbegriffe der Archäologie ja nun nicht im Unterricht behandelt wurden... und mein Französisch ist mehr als eingestaubt... Ups. Ich hoffe, ich muss wenigstens nur Englische Bücher lesen im Kernfach... bitte, bitte!

Dann sind wir noch zu Vicky gefahren und haben zwei Folgen Scrubs gesehen, als ich dann auch schon los musste, Gepäck abholen und nach Hause fahren!!

Fazit des Tages: Heimat ist und bleibt Berlin.

Hier nun also mein Stundenplan für dieses Semester:

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Wie ihr seht, bin ich nicht viel in der Uni. Obwohl noch die 3-4 Tutorien fehlen, die dieses Semester noch stattfinden sollen.
Allerdings wird beispielsweise in Altgrieschich vorausgesetzt, dass du ca. 10 Stunden in der Woche zusätzlich lernst.
Meine eine Professorin meinte, für das Referat wird man ca. 3 Wochen täglich 6 Stunden arbeiten müssen, um es gut hinzubekommen. Daher wird also auch die tägliche Nachbereitungs- und Vorbereitungszeit für das Basis-Modul in etwa mehrere Stunden beanspruchen. Und zu Basis und Altgrieschich kommt ja noch bei mir Tibetisch. So schauts also aus. Viel zu tun!


Ach jah: Ich habe in der Zeit, wo ich weg war, doch tatsächlich noch einen Brief der Uni Potsdam bekommen - ich bin angenommen. Von mehr als 1400 Bewerbern für die 40 Plätze, haben sie ausgerechnet mich im Losverfahren von also rund 1360 Möglichen ausgesucht.. jippieh yeah.... ZU SPÄT!

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Hikari - 10. März 1986

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Bin ebenso auch bei icq und studivz zu finden --> Name/Nummer gibts auf Anfrage =)

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Das nenne ich mal Luxusprobleme....;-)
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