KunstKultur
Heute und die beiden folgenden Tage strahlt der 3SAT die ausgezeichnete Dokumentation "Expedition ins Gehirn" um 20:15 Uhr aus.
Diese Dokumentation habe ich vor knapp 1-2 Jahren das erste Mal gesehen und sie ist wirklich gut gemacht.
Sie beschäftigt sich u.a. mit den sogenannten "Savants" - Menschen mit Hochbegabungen, die meist aber Autisten sind. Desweiteren wird z.B. auch beleuchtet ob und inwiefern es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen in den Gehirnen gibt.
Jeder, der sich für Psychologie und Gehirnforschung interessiert, sollte sich unbedingt diese dreiteilige Reihe anschauen. Absolut empfehlenswert!
Gestern durch Zufall beim Quiz-Taxi reingezappt. Und fast in Ohnmacht gefallen.
Ein Vater mit seiner erwachsenen Tochter sitzen in dem Taxi. Sie hat definitiv einen Uni-Abschluss. Daher erstaunte mich ihre Antwortidee am meisten...
Folgende Frage war gegeben: "Welcher Autor veröffentlichte 1844 das Versepos 'Deutschland. Ein Wintermärchen'?"
Dazu gab es noch einen Hinweis vom Fahrer: Dass der Autor später ein Sohn Frankreichs wurde.
Eigentlich keine allzu schwere Frage. Aber die Antworten waren zu kugelig.
Der Vater: "Hmm, Goethe? Schiller?"
Zur Information: Die genannten Herren waren da bereits eine Weile Tod. Zudem musste keiner von denen ins Exil. Und die haben keine Versepen veröffentlicht, sondern Dramen, Komödien und Gedichte und dergleichen.
Die Tochter: "Vielleicht Dürrenmatt?"
*umkipp* Das hätte ich jetz aber auch nich erwartet.
Zur Information: Der genannte Herr wurde rund 80 Jahre später geboren und verstarb erst vor 18 Jahren. Und Pariser Exil war da auch nicht. Versepos soweit ich weiß auch nicht.
Man, man, man. Das war echt zum Haareraufen.
Final Fantasy XII hat wohl den - soweit ich das einschätzen kann - deprimierendsten Start in dieser Reihe. Hach, war das traurig und gemein. Ist ja kaum zu glauben!
Aufbauend auf diesen traurigen Start gibt es aber eine wirklich tolle Geschichte, die sich bei mir erst ganz am Anfang befindet. Hab ja erst vor ein paar Tagen angefangen zu spielen ^^ Aber die Spannung find ich jetzt schon unheimlich toll.
Und gestern abend geschah etwas, über das ich noch immer nich weg bin. Kommt da doch so'n plöhder Luftpirat an und meint, er wär der Held dieser Geschichte. PAH!!! das kanna ja aber mal sowas von vergessen, der Held bin ja wohl immer noch ich. Also ehrlich. Pfeh.
Bin aber sehr gespannt, wie es weitergeht. Es scheint ein wirklich super tolles Spiel zu sein <3
Gestern war ich im Zoo. Toll war es da =) Schon einige Jahre war ich nicht mehr da und es war wirklich super lustig und schön.
Am besten hat mir das Nachttierhaus gefallen, weil es da einige super süße, wirklich lustige oder richtig schräge Tiere gibt. :D Ich will eines davon haben!!!
Genial fanden wir das Bild vom Kiwi - doch leider haben wir keines gesehen. Ob es überhaupt eines im Zoo gibt? Wer weiß.
An sich mag ich den Zoo größtenteils mehr als den Tierpark, weil mir die meisten Gehege besser gefallen. Außer bei den Menschenaffen, die taten mir wirklich Leid, so traurig, wie sie geschaut hatten...
Gestern waren wir im Maxim Gorki Theater und haben uns "Das Erdbeben in Chili" angeschaut. Es war eine wirklich erstaunliche Darbietung. Eine einzelne Frau, etwas älter, erzählte uns die Geschichte mit Kleists originalen Worten. Es war einfach wunderbar ihr zuzuhören und zuzusehen. Wirklich beeindruckend.
Am Samstag geht es dann zu den Helden. Ich freu mich schon =)
Berlin bei Nacht ist immer wieder wunderschön. Wenn man sich in eine gemütliche Bar setzt und durch die verglaste Front schaut, auf die Spree hinaus, die Bäume gehen leise hin und her im Wind. Man durch die Stadt spaziert, von den Hackeschen Höfen über die Museumsinsel bis zum Gendarmenmarkt. Dann sieht man immer wieder neue Dinge, Dinge, die wundervoll sind und Dinge, wofür ich diese Stadt so sehr liebe.
Berlin bei Nacht ist ein unheimlich schönes Erlebnis, das wir Freitag genossen haben. Ich weiß nicht mehr genau, wie lang wir gelaufen sind, es war einfach nur schön.
Samstag ging es dann gleich wieder raus zum Hackeschen Markt und zum Kudamm, doch diesmal tagsüber und auf der Jagd nach Buttons. Von Mando Diao habe ich leider keine gefunden, aber ein paar andere schöne konnte ich trotzdem ergattern, trotz des ganzen Trubels vom hin- und herfahren. Hackescher - Zoo - Hackescher, weil wir dann da noch beim Inder essen waren. Irgendwann um halb neun abends war die Tour dann zu Ende. Pfuh!
Heiß, heißer, Mando Diao - so kann man das gestrige Konzert der schwedischen Independet-Rockband bezeichnen. In der Spandauer Zitadelle wurde gerockt, getanzt und gesungen was das Zeug hält.
Eine dreiviertel Stunde vor Einlass trafen wir ein und stießen zu den bereits Wartenden dazu. Gemütlich saß man herum, unterhielt sich, lachte. Langsam wurde es voller. Nach einer schier endlos langen Zeit wurden wir hereingelassen. Panik machte sich bei einigen breit - Kameras verboten? Und was mach ich jetzt? Doch soweit ich das gesehen habe, wurden trotzdem alle mit Kameras hereingelassen und keine wurde weggenommen. Die ersten, die durchgelassen waren, rannten hinein in die Zitadelle. Die meisten anderen - so auch wir - liefen gemütlich hinein. Es bestand keine Eile. Haben uns zuerst an den Ständen umgesehen, etwas zu trinken besorgt, ein MandoDiao-Shirt erstanden, um uns dann zur Wiese vor der Bühne zu begeben und es uns dort gemütlich zu machen. Es war noch viel Platz da. Und vor allem viel Zeit. Erst in einer Stunde sollte es losgehen - und Mando Diao hatten zwei Vorbands geladen, also würden sie selbst nicht vor 21 Uhr spielen. Und so kam es dann auch.
Die erste Band - The Sounds - war okay. Ich persönlich ziehe bei englichsprachigen Independet/Rock-Bands eher eine männliche einer weiblichen Stimme vor. Also nicht ganz mein Geschmack, vor allem da die Songs auch alle sehr ähnlich klangen.
Die zweite Band - Dirty Pretty Things - war besser, aber auch nicht so überzeugend. Dafür war es eine reine Jungsband mit einer besseren Bühnenshow. Ich hätte zwar etwas mehr erwartet, aber gut, Geschmäcker sind eben verschieden ;)
Dann endlich - nach dem wiederholten Umbau der Bühne - war es dann soweit. Gegen 21 Uhr kamen sie auf die Bühne. Mando Diao. Das Kreischkonzert begann. Es wurde geklatscht, gejubelt, gerufen, geschrieen. Dann ging es los. Die Jungs heizten der Masse ordentlich ein, waren live einfach super genial. Die Stimmen, die Show, die Songs - ein geileres Konzert hätten sie kaum geben können. Zweimal sind sie von der Bühne gegangen und zweimal wiedergekommen. Ja, sie genießen die Jubelrufe von ihren Fans.
Abgerockt wurde vor allem bei All My Senses, Long Before Rock'n'Roll und Down In The Past. Aber auch in anderen Songs wie Amsterdam, The Wildfire oder Ochrasy überzeugten sie vollkommen. Der letzte Song in dem wundervollen Konzert war You Can't Steal My Love - mein absolutes Lieblingslied dieser Band und überhaupt. Die Jungs verabschiedeten sich und genossen noch einmal das Klatschen und Jubeln der Leute. Ein gelungener Abschluss des Abends. Ja, sie waren wirklich gut.
Heiß, heißer, Mando Diao.
Gestern Abend waren wir zu viert unterwegs: mein Freund, ein befreundetes Pärchen und ich. Dabei kamen wir auf das Thema Musik zu sprechen und auch auf mein bevorstehendes Mando Diao Konzert. Die beiden anderen kennen diese Band nicht und mein Freund meinte dann lapidar: Mando Diao sind so Richtung Brit-Pop. Etwas entsetzt schaue ich ihn an. Erm.. Brit..? Mando Diao.. ist.. Brit-Pop? BRIT-POP?????????????? Ein kleines Streitgespräch darüber entsteht. Verwundert schauen uns die beiden anderen an. Marcus fragt, ob ich zufällig meinen MP3-Player dabei hätte, sodass er sie sich mal kurz anhören könnte. Natürlich habe ich. Schnell angemacht, Long Before Rock'n'Roll herausgesucht, herübergereicht. Mein Freund und ich diskutieren derweil weiter darüber. Marcus wirft irgendwann ein: Ja, Brit-Pop!
Sammal wassn los mit Euch? Die klingen überhaupt nicht nach Brit-Pop. Oasis, Coldplay - sowas ist Brit. Aber doch nicht Mando Diao. Da könnte ich glatt das Kopfschütteln anfangen. Zudem mein Freund ja auch noch eigentlich Musiker ist. Nee, nee, nee.
Haben uns heute den Film über Edith Piaf "La Vie En Rose" angesehen. Auf Französisch natürlich.
Und ich muss sagen, ich bin wirklich beeindruckt. Bei französischen Filmen weiß ich ja nie, ob sie klasse oder einfach nur daneben sind, aber dieser hier gehört sicherlich zu den wirklich gelungenen.
Dass er jedem gefällt, wage ich zu bezweifeln, aber anschauen solltet ihr ihn euch trotzdem ;)
Ich glaube, diesen Satz werde ich niemals vergessen. Was allein dadurch nicht alles ausgedrückt wird, unglaublich.
Nachdem wir damals am MRG in der neunten oder zehnten Klasse bereits Kabale und Liebe durchgenommen haben, beschäftigten wir uns nun auch in der 12 damit. Heute fand dann das Thema seinen Abschluß mit dem szenischen Gestalten von verschiedenen Szenen.
Eine Klassenkameradin und ich übernahmen den Höhepunkt des Stückes - die vierte Szene im dritten Akt. Den Auftrag bekamen wir bereits letzte Woche, doch heute war erst das Vorspielen vor unserer und der Parallelklasse angesagt. Virginia spielte in Hemd, Jeans und mit Perücke, wie sie damals Mode war, den Ferdinand - und meine Wenigkeit übernahm im schwarzen Kleid mit Jäckchen, Ballerinas, rosa Tuch und geflochtenen Zöpfen die Luise. Herrlichst!
Ich liebe Theaterspielen und so fand ich die Idee einfach toll. Schade, dass wir nicht wirklich Zeit hatten, das Ganze einzustudieren, aber es war trotzdem ein voller Erfolg und alle waren sehr begeistert. Falls ich die Bilder des Vorspielens von meiner Lehrerin bekomme, werde ich euch einige nachliefern. Ansonsten denkt euch einfach euren Teil zu dieser wunderschönen Kostümierung ;)